Online-Lexikon Telekommunikation
IP-Adresse
Daten, die in einem Netzwerk verschickt werden, können ihr Ziel nur erreichen, wenn jeder Rechner eine eindeutige, unverwechselbare Adresse hat. Das Internet verwendet dazu das TCP/IP-Protokoll. Es identifiziert jeden angeschlossenen Rechner über eine aus Zahlen gebildete Adresse.
Diese IP-Adresse besteht aus vier durch einen Punkt getrennten Zahlen, die jeweils einen Wert zwischen 0 und 255 haben können. Eine IP-Adresse sieht also beispielsweise folgendermaßen aus: 245.169.133.191. Jeder Rechner, der sich ins Internet einloggt, erhält automatisch eine solche Nummer - wenn er sich über einen Provider in das einwählt, vergibt dieser eine IP-Adresse.
Es gibt dabei zwei Möglichkeiten - entweder man bekommt bei jeder Einwahl eine andere IP-Adresse, oder jedesmal die gleiche IP-Adresse. Der erste Weg spart IP-Adressen, weil man nur soviele davon braucht, wie man gleichzeitige aktive Nutzer im Netz hat. Diese Methode nennt man "dynamische Adressierung".
Dieses Verfahren wird normalerweise bei der Einwahl (LogOn) über einen Service-Provider (T-Online, AOL oder ähnlich) praktiziert: Man bekommt automatisch eine freie IP-Adresse des Providers dynamisch (das heißt: temporär) zugeteilt. Mit ihr wird der Rechner während der online-Zeit ein Server des Internet. Nach dem LogOff (Beenden der Verbindung) ist diese IP-Adresse wieder frei und kann einer neuen Verbindung zugeordnet werden.
Bei einer ausschließlich statischen Adressierung behält der Rechner sein IP-Adresse, auch wenn er von Netz getrennt ist, oder anders: jedesmal, wenn er ins Netz geht, bekommt er die gleich IP-Adresse zugeteilt.