Online-Lexikon Telekommunikation
Forschungsgemeinschaft Funk
Die Forschungsgemeinschaft Funk (FGF) beschäftigt sich mit Fragen der biologischen Wirkungen von elektromagnetischen Feldern auf Mensch und Umwelt. Sie wurde am 1. September 1992 auf Initiative des Bundesministeriums für Post und Telekommunikation gegründet, um die beginnende Diskussion über Mobilfunk und seine vermuteten biologischen Auswirkungen – populär „Elektrosmog“ genannt – zu versachlichen. Unter den derzeit 54 Mitgliedern sind zahlreiche internationale Firmen, Hochschulen und Behörden. Die FGF vergibt Forschungsaufträge an wissenschaftliche Einrichtungen, informiert die Öffentlichkeit, nimmt an internationalen Kongressen und Kolloquien teil bzw. richtet sie auch selber aus.
Heute kann die FGF 80 Forschungsprojekte und Studien vorweisen. Dafür hat sie über 10 Millionen Euro ausgegeben. Davon wurden über 6 Millionen Euro als Drittmittel an Hochschulen vergeben, um biologische Experimente zu finanzieren. Dabei wird besonders hoher Wert auf die wissenschaftliche Reproduzierbarkeit und den direkten Bezug des erworbenen Wissens zu aktuellen wissenschaftlichen Methoden und Kenntnissen gelegt. Derzeitiger Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten: die Untersuchung der biologischen Wirkung von
UMTS.
Recherchehinweise zum Thema:
Forschungsgemeinschaft Funk, Rathausgasse 11a, 53111 Bonn, Tele-fon (0228) 72622-0, Fax (0228)72622-11, E-Mail: info@fgf.de, Internet:
http://www.fgf.de